Eine kurze Darstellung dieser Erkrankung sowie typischer Symptome, Differentialdiagnostische Abgrenzungen zu anderen ähnlichen / verwandten Krankheitsbilder und etwaiger Ansätze für eine Therapie
Autismusspektrumstörung
Während es im ICD-10 und DSM-IV verschiedene Diagnosen im Autismus-Spektrum gibt, spricht das DSM-5 global von Autismusspektrumsstörung, nennt spezifische Symptome und gibt an, wie viele davon vorhanden sein müssen, um die Diagnose Autismus-Spektrum-Störung (ASS) zu stellen.
Die betroffene Person muss Probleme mit sozialer Kommunikation/Interaktion aufweisen, sowie repetitives Verhalten oder spezielle Interessen zeigen. Die Symptome müssen bereits seit früher Kindheit bestehen.
Im ICD-10 wird differenziert zwischen
Frühkindlichem Autismus: Kennzeichen sind eine abnorme oder beeinträchtige Entwicklung, welche sich vor dem dritten Lebensjahr manifestiert. Auffälligkeiten in der sozialen Interaktion, der Kommunikation sowie eingeschränktes, regeptitives und stereotypes Verhalten sind charakteristsich für den frühkindlichen Autismus. Begleitet werden diese Symptome oft durch Schlaf- und Essströrungen, aggressivem Verhalten u. v. m.
Atypischem Autimus: Hier sind nicht alle diagnostischen Kriterien der beiden anderen Autismusformen erfüllt.
Asperger Syndrom: Die Störung unterscheidet sich vom frühkindlichen Autismus in erster Linie durch fehlende allgemeine Entwicklungsverzögerung bzw. den fehlenden Entwicklungsrückstand der Sprache und der kognitiven Entwicklung. Häufig ist bei den Betroffenen eine auffallenden Ungeschicklichkeit zu beobachten. Die Interessen und Aktivitäten sind in der Regel eingeschränkt und stereotyp.
