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This is the space to introduce the Services section. Briefly describe the types of services offered and highlight any special benefits or features. Encourage site visitors to learn more by exploring the full list of services offered.

Psychische Erkrankungen

AD(H)S

F9

Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend

Alkohol-Abhängigkeit

Eine Gruppe von Verhaltens-, kognitiven und körperlichen Phänomenen, die sich nach wiederholtem Substanzgebrauch entwickeln. Typischerweise besteht ein starker Wunsch, die Substanz einzunehmen, Schwierigkeiten, den Konsum zu kontrollieren, und anhaltender Substanzgebrauch trotz schädlicher Folgen. Dem Substanzgebrauch wird Vorrang vor anderen Aktivitäten und Verpflichtungen gegeben. Es entwickelt sich eine Toleranzerhöhung und manchmal ein körperliches Entzugssyndrom.

Das Abhängigkeitssyndrom kann sich auf einen einzelnen Stoff beziehen (z.B. Tabak, Alkohol oder Diazepam), auf eine Substanzgruppe (z.B. opiatähnliche Substanzen), oder auch auf ein weites Spektrum pharmakologisch unterschiedlicher Substanzen.

F1

Abhängigkeiten

Angststörungen, allgemein

Angst  ist eine Emotion, die in unserem Leben eine wichtige Funktion hat. In  als bedrohlich wahrgenommen Situationen bereit sie uns  je nach Bewertung unserer Möglichkeiten darauf vor, zu kämpfen, zu flüchten oder - im Extremfall - uns tot zu stellen.


Unter anderem folgende körperliche Veränderungen können beim Auftreten von Angst beobachtet werden:


    erhöhter Herzschlag

    erhöht sich und die Herzkranzgefäße erweitern sich

    Blutdruckanstieg

    Blutgefäße der Haut und inneren Organe verengen sich

    verstärkte Durchblutung der Skelettmuskeln

    raschere Atmung zur besseren  Sauerstoffversorgung

    Blutzuckerspiegel , Blutfettwerte steigen

    Erweiterung der Pupillen, damit wir Gefahr besser erkennen können

    Energiereserven freigesetzt

    unsere Temperatur steigt im Körperinnern an.

    erhöhte Aufmerksamkeit

    u. a.



Angststörungen

Übersteigt  die Angst ein adäquates Ausmaß oder betrifft Situationen, welche im  Normalfall keine Angst auslösen und ist die betroffene Person dadurch im  Alltag beeinträchtigt, spricht man von einer Angststörung.


Das ICD 10 (Klassifikationssystem der WHO) listet folgende Störungen als Angststörungen auf:


F40 Phobische Störungen


    F40.0 AgoraphobieF40.00 ohne Panikstörung

    F40.01 mit Panikstörung



F40.1 soziale Phobien


    F40.2 spezifische (isolierte) Phobien

    F40.8 sonstige phobische Störungen



F41 Sonstige Angststörungen


    F41.0 Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst)F41.00 mittelgradige Panikstörung

    F41.01 schwere Panikstörung


    F41.1 generalisierte Angststörung

    F41.2 Angst und depressive Störung, gemischt (beide eher leicht ausgeprägt)

    F41.3 andere gemischte Angststörungen (generalisierte Angststörung u.a.)

    F41.8 sonstige spezifische (näher bezeichnete) Angststörungen („Angsthysterie“)



Therapie von  Angststörungen:

Meist  können Angststörungen äußerst wirksam mittels Psychotherapie (zum  Beispiel mit  kognitver Verhaltenstherapie) behandelt werden. Auch  Medikamente stehen unterstützend zur Verfügung. Je länger man mit dem  Beginn der Behandlung zuwartet, umso mehr kann sich die Störung  chronifizieren und komorbide Erkrankungen wie Depressionen können sich  zusätzlich entwickeln.

F4

Angststörungen

Autismusspektrumstörung

Während es im ICD-10 und DSM-IV  verschiedene Diagnosen im  Autismus-Spektrum gibt, spricht das DSM-5  global von Autismusspektrumsstörung, nennt spezifische Symptome und gibt  an, wie viele davon vorhanden sein müssen, um die Diagnose  Autismus-Spektrum-Störung (ASS) zu stellen.

Die betroffene Person  muss Probleme mit sozialer Kommunikation/Interaktion aufweisen, sowie repetitives Verhalten oder spezielle Interessen zeigen. Die Symptome müssen bereits seit früher Kindheit bestehen.


Im ICD-10 wird differenziert zwischen

  • Frühkindlichem Autismus: Kennzeichen sind eine abnorme oder beeinträchtige Entwicklung, welche sich vor dem dritten Lebensjahr manifestiert. Auffälligkeiten in der sozialen Interaktion, der Kommunikation sowie eingeschränktes, regeptitives und stereotypes Verhalten sind charakteristsich für den frühkindlichen Autismus. Begleitet werden diese Symptome oft durch Schlaf- und Essströrungen, aggressivem Verhalten u. v. m.

  • Atypischem Autimus: Hier sind nicht alle diagnostischen Kriterien der beiden anderen Autismusformen erfüllt.

  • Asperger Syndrom: Die Störung unterscheidet sich vom frühkindlichen Autismus in erster Linie durch fehlende allgemeine Entwicklungsverzögerung bzw. den fehlenden Entwicklungsrückstand der Sprache und der kognitiven  Entwicklung. Häufig ist bei den Betroffenen eine auffallenden Ungeschicklichkeit zu beobachten. Die Interessen und Aktivitäten sind in der Regel eingeschränkt und stereotyp.

F8

Entwicklungsstörungen

Bipolare affektive Störung

Hierbei handelt es sich um eine Störung, die durch wenigstens zwei Episoden charakterisiert ist, in denen Stimmung und Aktivitätsniveau des Betroffenen deutlich gestört sind. Diese Störung besteht einmal in gehobener Stimmung, vermehrtem Antrieb und Aktivität (Hypomanie oder Manie), dann wieder in einer Stimmungssenkung und vermindertem Antrieb und Aktivität (Depression). Wiederholte hypomanische oder manische Episoden sind ebenfalls als bipolar zu klassifizieren.

F3

Stimmungen

Burnout

Ursprünglich kommt der Begriff „Burnout“ aus der Technik und bezeichnet das Durchbrennen von Brennstoffelementen.

Laut  Freudenberger und North handelt es sich bei Burnout um einen Zustand,  der sich langsam aus andauerndem Stress und Energieeinsatz entwickelt  und schließlich Motivation, Einstellung und Verhalten beeinträchtigt.  Freudenberger und North gehen davon aus, dass über längere Zeit hinweg  mehr Energie verbraucht wird, als dem Organismus zugeführt. Burnout  stellt somit ein Energiedefizit aufgrund zu hoher Abgabe und zu geringer  Zufuhr dar.

Symptomgruppen von Burnout:

Burisch beschreibt sieben Symptomgruppen von Burnout, welche meist auch in der u. a. aufsteigenden Reihenfolge auftreten.

  1. Warnsymptome der Anfangsphase

  2. Reduziertes Engagement

  3. Emotionale Reaktionen; Schuldzuweisung

  4. Abbau

  5. Verflachung

  6. Psychosomatische Reaktionen

  7. Verzweiflung

Burnout im Sozialbereich:

Ein  besonders hohes Burnout-Risiko weisen Personen auf, die im  Sozialbereich tätig sind, egal ob es sich dabei um Mitarbeiter oder  Führungskräfte handelt.

Hier spielen die Persönlichkeitsmerkmale  jener Personengruppe eine große Rolle. Meist sind die in diesem Bereich  tätigen Menschen durch ihre Menschenorientierung besonders sensibel für  Emotionen, Reaktionen und Interaktionen. Das eingesetzte Engagement geht  oft über die eigenen Kräfte hinaus, die Betroffenen weisen auch hohe  Ideale und Erwartungen an sich selbst auf. Ein hohes Engagement für die  „anvertrauten Personen“ hängt aber auch mit äußeren Notwendigkeit  zusammen, sich um diese Personengruppe ausreichend zu kümmern: Ein  Stapel unbearbeitete Briefe kann liegen bleiben, ein Mensch, der darauf  wartet, therapiert, betreut oder unterrichtet zu werden, allerdings  nicht.

Auch mangelnde Ressourcen stellen im Sozialbereich einen  Risikofaktor hinsichtlich Burnout dar: Leistungen werden gekürzt, das  zur Verfügung stehende Geld ist knapp kalkuliert, es muss am Personal  eingespart werden. Damit sinken die Erfolgsaussichten der im  Sozialbereich tätigen Menschen. Es macht einen Unterschied, ob von einem  Lehrer 15 Schüler unterrichtet werden oder aus Gründen von Einsparungen  seitens der Politik 30 Personen unterrichtet werden müssen. Auch auf  Führungskräften sozialer Einrichtungen lastet in diesem Zusammenhang ein  sehr hoher Druck.


Wege aus dem Burnout:

Um aus der chronischen Überlastung wieder ausbrechen zu können ist es primär wichtig, das Problem überhaupt zu erkennen.


Hat  man festgestellt, dass man den eigenen Grenzen gegenüber nicht mehr  achtsam ist und ständig hochtourig arbeitet, ist man gut damit beraten,  Prioritäten zu setzen. Ein entsprechendes adäquates Zeitmanagement ist  zu empfehlen. Dadurch kann es gelingen, die Kontrolle zurück zu  gewinnen und eine permanente Überforderung zu verhindern. Dies macht  allerdings notwendig, sich der eignen Bedürfnisse und Wünsche bewusst zu  sein. Arbeits- und Lebensziele sind neu zu überdenken.

Ein  wichtiger Schritt ist es auch zu lernen, „Nein“ zu sagen und erholsame  Pausen einzulegen. Ein Schlagwort, das uns in diesem Zusammenhang im  Alltag häufig begegnet ist die „Work-Life-Balance“, welcher es gilt,  mehr Beachtung zu schenken.


Sich extern Unterstützung zu holen ist kein Zeichen von Schwäche. Coaching,  Supervision oder Beratung können hilfreich sein, um innere und äußere  Mechanismen zu entlarven, welche zum Burnout führen können oder geführt  haben.

Diverse

Depressive Episode

Bei den typischen leichten (F32.0), mittelgradigen (F32.1) oder schweren (F32.2 und F32.3) Episoden leidet der betroffene Patient unter einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität. Die Fähigkeit zu Freude, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt. Sogar bei der leichten Form kommen Schuldgefühle oder Gedanken über eigene Wertlosigkeit vor. Die gedrückte Stimmung verändert sich von Tag zu Tag wenig, reagiert nicht auf Lebensumstände und kann von so genannten "somatischen" Symptomen begleitet werden, wie Interessenverlust oder Verlust der Freude, Früherwachen, Morgentief, deutliche psychomotorische Hemmung, Agitiertheit, Appetitverlust, Gewichtsverlust und Libidoverlust. Abhängig von Anzahl und Schwere der Symptome ist eine depressive Episode als leicht, mittelgradig oder schwer zu bezeichnen.

F3

Stimmungen

Emotional instabile Persönlichkeitsstörung (Borderline Typus)

F6

Persönlichkeitsstörungen

Generalisierte Angststörung

Die Angst ist generalisiert und anhaltend. Sie ist nicht auf bestimmte Umgebungsbedingungen beschränkt, oder auch nur besonders betont in solchen Situationen, sie ist vielmehr "frei flottierend". Die wesentlichen Symptome sind variabel, Beschwerden wie ständige Nervosität, Zittern, Muskelspannung, Schwitzen, Benommenheit, Herzklopfen, Schwindelgefühle oder Oberbauchbeschwerden gehören zu diesem Bild. Häufig wird die Befürchtung geäußert, der Patient selbst oder ein Angehöriger könnten demnächst erkranken oder einen Unfall haben.

F4

Angststörungen

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