This is the space to introduce the Services section. Briefly describe the types of services offered and highlight any special benefits or features. Encourage site visitors to learn more by exploring the full list of services offered.
Psychische Erkrankungen
Manische Episode
Eine Störung, charakterisiert durch eine anhaltende, leicht gehobene Stimmung, gesteigerten Antrieb und Aktivität und in der Regel auch ein auffallendes Gefühl von Wohlbefinden und körperlicher und seelischer Leistungsfähigkeit. Gesteigerte Geselligkeit, Gesprächigkeit, übermäßige Vertraulichkeit, gesteigerte Libido und vermindertes Schlafbedürfnis sind häufig vorhanden, aber nicht in dem Ausmaß, dass sie zu einem Abbruch der Berufstätigkeit oder zu sozialer Ablehnung führen. Reizbarkeit, Selbstüberschätzung und flegelhaftes Verhalten können an die Stelle der häufigen euphorischen Geselligkeit treten. Die Störungen der Stimmung und des Verhaltens werden nicht von Halluzinationen oder Wahn begleitet.
F3
Stimmungen
Panikstörung
Das wesentliche Kennzeichen sind wiederkehrende schwere Angstattacken (Panik), die sich nicht auf eine spezifische Situation oder besondere Umstände beschränken und deshalb auch nicht vorhersehbar sind. Wie bei anderen Angsterkrankungen zählen zu den wesentlichen Symptomen plötzlich auftretendes Herzklopfen, Brustschmerz, Erstickungsgefühle, Schwindel und Entfremdungsgefühle (Depersonalisation oder Derealisation). Oft entsteht sekundär auch die Furcht zu sterben, vor Kontrollverlust oder die Angst, wahnsinnig zu werden. Die Panikstörung soll nicht als Hauptdiagnose verwendet werden, wenn der Betroffene bei Beginn der Panikattacken an einer depressiven Störung leidet. Unter diesen Umständen sind die Panikattacken wahrscheinlich sekundäre Folge der Depression.
Alternative Bezeichnungen: episodisch paroxysmale Angst
F4
Angststörungen
Soziale Phobien
Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen, die zu Vermeidung sozialer Situationen führt. Umfassendere soziale Phobien sind in der Regel mit niedrigem Selbstwertgefühl und Furcht vor Kritik verbunden. Sie können sich in Beschwerden wie Erröten, Händezittern, Übelkeit oder Drang zum Wasserlassen äußern. Dabei meint die betreffende Person manchmal, dass eine dieser sekundären Manifestationen der Angst das primäre Problem darstellt. Die Symptome können sich bis zu Panikattacken steigern.
F4
Angststörungen
Suizidalität
Zögern Sie nicht, sich selbst oder für betroffene Angehörige Hilfe zu rufen, wenn Sie glauben, keinen Ausweg mehr zu sehen:
Mögliche AnsprechpartnerInnen können sein:
Hausarzt
Facharzt für Psychiatrie
Psychologen: https://www.psychologen.at/; Berufsverband Österreichischer PsychologInnen: Tel: +43-1-5048000, www.boep.or.at/psychologische-behandlung/helpline
Psychotherapeuten: https://www.psychotherapie.at/
Krankenhäuser (Rettung): Tel : 144
Telefonseelsorge: Tel.: 142, www.telefonseelsorge.at
Suizidalität - Definition:
Unter Suizidalität versteht man nicht nur vollendete Selbstmorde, sondern auch Selbstmordgedanken, Suizidimpulse und Selbstmordversuche. Auch Suiziddrohungen und parasuizidales Verhalten (Selbstverletzungen, etc.) zählen dazu.
Risikofaktoren, unter anderem:
Nicht alle Menschen, die sich selbst töten (wollen), sind unbedingt psychisch krank, aber sicherlich extrem verzweifelt, erschöpft und eingeengt in ihrer Wahrnehmung, den Gedanken und Gefühlen sowie ihrem Verhalten. Der Suizid wird dann als einziger Ausweg gesehen. Oft wird die Wut gegen sich selbst anstatt nach außen gerichtet.
Es gibt Faktoren, welche die Wahrscheinlichkeit suizidal zu werden erhöhen:
Psychische Erkrankungen (u. a. Depression, Persönlichkeitsstörungen, etc.)
Alkohol- und Drogensucht
Vorausgegangenen Suizidhandlungen
Suizidankündigungen
Alte und vereinsamte Menschen
Ehe- und Lebenskrisen
Angehörige von Suizidenten
Soziale Desintegration, etc.
Der Weg zur Suizidalität - Suizidalitätspyramide:
Wunsch nach Ruhe („Mir ist alles zu viel. Ich will einfach nur mehr schlafen!“)
Todeswunsch („Eigentlich will ich nicht mehr leben.“)
Suizidgedanke (Idee, man könnte seinem Leben ja selbst ein Ende bereiten)
Suizidabsicht (konkrete Ideen, Planung)
Suizidhandlung (Suizidversuch, vollendeter Suizid)
Erkennen von Suizidalität:
Allgemeine Hinweise: Resignation, Hoffnungslosigkeit, Freudlosigkeit, geringes Selbstwertgefühl, Impulsivität, massive Schlafstörungen, anhaltendes quälendes Grübeln
Abschiedsgesten
Indirekte oder direkte sprachliche Hinweise
Wichtig:
bei Verdacht auf Suizidalität diese umbedingt ansprechen!
nicht dramatisieren
nicht bagatellisieren
im Zweifelsfalle Einweisung initiieren (zum Beispiel Polizei über Selbstgefährdung informieren)
Diverse
Trauer
Trauer kann definiert werden als eine gefühlsmäßige Reaktion, die durch ein schwerwiegendes Verlusterlebnis verursacht wird. Auch wenn sich dieser Artikel vor allem auf die Trauer beim Tod eines nahestehenden Menschen bezieht, kann ebenso das Ende einer Beziehung oder der Arbeitsplatzverlust u. v. m. Trauer beim Betroffenen auslösen.
Phasen der Trauer nach Verena Kast:
1. Phase: Nicht-Wahrhaben-Wollen
Viele Menschen erleben unmittelbar nach dem Tod einer nahestehenden Person einen Schock und können und wollen den Verlust nicht wahrhaben. Gefühle von Isolierung, Hilflosigkeit und Verzweiflung kennezeichnen diese Phase, welche wenige Stunden bis mehrere Wochen dauern kann.
Tipps für diese Phase: Wichtig ist es, dem Trauernden zu vermitteln, dass er in der aktuellen Situation nicht alleine ist. Unterstützung bei Organisieren des Begräbnisses kann ebenso hilfreich sein, wie Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags.
2. Phase: Aufbrechende Emotionen
Aufbrechende Gefühle von Schmerz über Schuldgefühle bis hin zur Wut kennzeichnen diese Phase, welche mitunter sogar einige Jahre andauern kann. Eine nicht unwesentliche Rolle bezüglich Verlauf und Dauer dieser Phase spielen auch die Umstände des Todes.
Tipps für diese Phase: Gefühle zuzulassen ist bei der Trauerbewältigung enorm wichtig. Sie sollen nicht unterdrückt werden und können auf Konflikte hinweisen, welche es noch zu bearbeiten gilt.
3. Phase: Suchen und Sich-Trennen
Die eigentliche innere Auseinandersetzung mit dem Todesfall und dem Verstorbenen findet in dieser Phase statt. Erinnerungen haben in dieser Phase eine zentrale Bedeutung und durch das bewusste Abschiednehmen kann der Verlust verarbeitet werden. Die Dauer dieser Phase, welche sowohl sehr schön als auch extrem schmerzhaft sein kann, pendelt zwischen Wochen, Monaten und Jahren.
Tipps für diese Phase: Vor allem in dieser Phase treten oft Suizidgedanken auf. Ein empathischer Zuhörer ist hilfreich und wichtig, doch auch professionelle Hilfe kann mitunter notwendig sein.
4. Phase: Neuer Selbst- und Weltbezug
Sind die drei vorangegangen Phasen der Trauer bewältigt, kann nun, in der letzten Phase, der Schmerz in den Hintergrund treten und der Angehörige den Verlust akzeptieren und ein Leben ohne die verstorbene Person planen und leben.
Trauerphasen nach Elisabeth Kübler-Ross:
Die Trauerphasen nach Kübler-Ross versuchen zu beschreiben, wie Angehörige den bevorstehenden Tod und das Sterben eines geliebten Menschen erleben und verarbeiten.
Phase 1: Leugnen
Auch bei Kübler-Ross ist die erste Phase gekennzeichnet vom Nicht-Wahrhaben und Gefühlen von Isolation. Den Betroffenen kann dadurch geholfen werden, dass man sich mit ihnen gemeinsam mit der Diagnose oder dem Tod allgemein auseinander setzt.
Phase 2: Zorn
Diese Phase ist vor allem von Wut geprägt, welche sich gegen den Sterbenden richtet, da dieser den Hinterbliebenen verlassen wird oder bereits verlassen hat, aber eventuell auch gegen andere Menschen, weil diese weiterleben dürfen. Auch hier ist es wichtig, entsprechende Gefühle zu akzeptieren und zuzulassen.
Phase 3: Verhandeln
In dieser meist eher kurzen Phase der Trauer versuchen die Betroffenen das Unvermeidliche aufzuschieben. Wichtig ist, dass ungelöste Konflikte sichtbar gemacht uns verarbeitet werden können.
Phase 4: Depression
Die vierte Phase der Trauer ist von einem Gefühl der inneren Leere, und Verzweiflung geprägt. Es wird über den (bevorstehenden) Verlust und Versäumnisse nachgedacht.
Phase 5 - Akzeptanz:
In der letzten Trauerphase haben die Betroffenen Emotionen wie Wut, Hoffnung oder Schmerz bereits hinter sich gelassen und befinden sich in einem Zustand der Resignation, aber auch Akzeptanz. Diese Phase ist für die Beteiligten oft besonders schwierig.
Trauerphasen nach Bowlby
Betäubung :
Das Gefühl, wie betäubt zu sein, aber auch emotionale Ausbrüche von Wut, etc. kennzeichnen diese Phase, die einige Stunden bis zu einer Woche dauern kann.Sehnsucht und Suche nach der verstorbenen Person:
Tiefe , fast kindliche Sehnsucht führ dazu, dass man den Tod nicht akzeptiert und Zeichen dafür sucht, dass die verstorbene Person wieder zurückgekehrt ist.Desorganisation und Verzweiflung:
Die Erkenntnis, dass die verstorbene Person nicht zurückkehren wird führt in dieser Phase zur Verzweiflung.Der beginnt die Aufarbeitung des Geschehenen.Reorganisation:
Nachdem der Tod akzeptiert worden ist, kann in dieser Phase eine Anpassung an die neuen Lebensumstände erfolgen. Dabei werden vorhandene Ressourcen genutzt, aber auch neue Rollen angenommen.etc. können mit Trauerreaktionen verbunden sein.
Die Länge der entsprechenden Trauerphasen variiert individuell. Gelingt die Trauerbewältigung nicht und die Trauerarbeit gerät ins Stocken oder kommt es zu einem Rückfall in frühere Trauerstadien, kann professionelle Hilfe notwendig werden.
Diverse
